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Pressemitteilung Elko Holz 21.März 2010 |
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Abdruck erbeten. Wir freuen uns über ein Belegexemplar
Hofheim, den 21.März 2010
Thermoholz - ein wachsender Trend
Hofheim, 17. März - Jahrelang galt Thermoholz als Geheimtipp unter Produzenten, Händlern und Holzexperten. Inzwischen hat sich dieser Geheimtipp zum deutlichen Trend auf dem europäischen und deutschen Markt entwickelt. Der Grund: Umweltfreundliche Baustoffe mit einer sehr guten Öko-Bilanz erfahren eine immer stärkere Nachfrage, im privaten, aber auch gewerblichen Sektor.
Thermoholz ist genau deshalb im Kommen. Es wird hergestellt durch eine chemiefreie Wärmebehandlung, die aus einheimischem Laubholz einen witterungsbeständigen Bio-Baustoff macht.
Thermoholz statt Tropenholz
Damit gibt es erstens eine bezahlbare Alternative zu den meist illegal in Raubbau geschlagenen Tropenhölzern aus den letzten Urwäldern der Erde. Und zweitens landen Tonnen von Hölzern aus nachhaltig bewirtschafteten deutschen Wäldern nicht mehr als Spanplatten im Ausland, sondern verschönern als schickes Dielenholz oder als Gartenmöbel (nicht nur) deutsche Terrassen.
Fast überall dort, wo bislang Tropenhölzer wie Teak, Bangkirai oder Meranti eingesetzt wurden, können inzwischen wärmebehandelte deutsche Buche, Eiche, Esche oder Ahorn verbaut werden, da sie eine ähnliche Haltbarkeit aufweisen. (Darüberhinaus punkten sie mit Dimensions- und Farbstabilität.) Forscher des Instituts für Holzbiologie und Holzprodukte an der Universität Göttingen und des Instituts für Holz- und Papiertechnik an der Technischen Universität Dresden haben dies mit verschiedenen Versuchsreihen bestätigt.
Eine uralte Methode neu entdeckt
Schon die Wikinger haben vor rund 2000 Jahren ihre legendären Drachenboote auf diese Weise haltbarer gemacht. Zwei bis drei Tage lang wird Schnittholz in materialschonenden Sonderanlagen und unter Sauerstoffentzug auf bis zu 210 Grad erwärmt. Was passiert dabei? Holzzucker und andere organische Substanzen werden bei diesem Prozess dauerhaft abgebaut. Der wesentliche Vorteil: Mikroorganismen wie Pilze, Insekten & Co. finden im Holz keine Nahrung mehr.
Von dauerhafter Schönheit
Je nach Verfahrensintensität und Holzart bekommt thermisch behandeltes Schnittholz eine attraktive (mittelbraune bis) dunkle Farbtönung, die das komplette Material durchdringt.
Und: Das Deutsche Institut für Normung weist beispielsweise Buchenholz nach der Spezialwärmebehandlung (proGOODWOOD) die höchste Haltbarkeitsstufe 1 zu. Diese Hölzer halten laut Normdefinition im Außenbereich mehr als 25 Jahre lang.
Umweltschonende Entsorgung
Thermoholz punktet in ökologischer Hinsicht erstens in der Gebrauchsphase, da keine Chemikalien ausgewaschen werden. Und zweitens auch in der Entsorgungsphase, da es unbedenklich thermisch verwendet werden kann, um für Strom- oder Wärmeproduktion einen nachhaltigen Beitrag zu leisten.
Weitere Informationen:
Die Hofheimer Firma Elko Holz zählt als Thermoholz-Händler zu den Pionieren in Deutschland. Seit mehr als zehn Jahren engagiert sich Elko Holz für die Etablierung des Bio-Baustoffes auf dem deutschen Markt. Das Thermoholz-Sortiment stammt (in erster Linie) aus dem Sägewerk Hagensieker in Bad Essen-Wehrendorf im Raum Osnabrück, aber auch von verschiedenen weiteren namhaften Herstellern.
Elko Holz oHG
Im Lorsbachtal 47-49
65719 Hofheim
T: 06192.900057
www.elkoholz.de |